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Alles über Photoaging, Sonnenschutz und die beste Anti Falten Creme

Wir wollen natürlich alle gern in Würde altern. Aber das heißt nicht, dass wir uns kampflos den Falten ergeben oder prophylaktisch in Sachen Anti Aging Pflege tätig werden. Innovative Behandlungen wie Micro Needling oder Hydrafacial können viel dazu beitragen, die Haut prall, straff und vital zu erhalten. Doch in der täglichen Hautpflege gibt es kein Mittel, das zuverlässiger gegen Falten vorbeugt als eine Sonnencreme. Für alle, die sich mit guter Hautpflege gegen Falten wappnen wollen, gibt es hier im Blogbeitrag alle wichtigen Infos über Sonnenschutz und Anti Aging.

Sonne: Die Hauptverursacherin vorzeitiger Hautalterung

Zwei Drittel der vorzeitigen Hautalterung werden von Sonnenschäden, also von UV-Strahlung, verursacht. Zwei von drei Falten, die wir in unserem Gesicht bemerken können, wären also mit regelmäßigem hohen Sonnenschutz vermeidbar gewesen. Doch es ist nie zu spät, um mit vorbeugender Anti Aging Pflege anzufangen. Die beste Methode, um Falten aus dem Weg zu gehen, ist ein Sonnenschutz – und zwar täglich. Auch im Winter. Auch, wenn es bewölkt ist. Auch, wenn man den ganzen Tag drinnen am Fenster sitzt.

UVA ist nicht gleich UVB – die hautschädigende Wirkung der UVA-Strahlen

Denn die für den Löwenanteil der Hautalterung verantwortlichen UVA-Strahlen funktionieren ganz anders als die UVB-Strahlung, die uns im Sommer einen Sonnenbrand beschert, aber im Winter völlig abwesend ist. Während die UVB-Strahlung um unsere Breitengrade den Winter über einen Bogen macht, d. h. praktisch nicht vorhanden ist, strahlt UVA das ganze Jahr über gleich stark. So schädigt sie die Haut im Dezember genauso wie im Juli. Hinzu kommt, dass sie auch durch Wolken und Fenster praktisch ungefiltert durchdringt.

UVA Strahlung – darum ist sie so schädlich für die Haut

Die UVA-Strahlen der Sonne haben eine ganz andere Wellenlänge als die uns bekannten UVB-Strahlen. (UVA: 315-400 nm, UVB: 280-315 nm) Dadurch können sie nicht nur Fenster durchdringen, sondern auch tief in die Haut eindringen, bis zur Dermis, der so genannten Lederhaut. Dort sorgen die UVA-Strahlen dann dafür, dass rapide Kollagen abgebaut wird, was wiederum zu Falten führt. Gleichzeitig bildet die UV-Strahlung zellschädigende freie Radikale, wenn sie auf der Haut eintrifft. Ein zusätzlicher Pro-Aging-Faktor, der eine gesunde Haut schädigen kann.

Anti Aging heißt vor allem UVA-Schutz

Wer beim Sonnenschutz Wert auf Anti Aging legt, achtet also vor allem auf einen hohen und zuverlässigen Schutz vor UVA-Strahlung. Denn selbst die stärksten Anti Aging Wirkstoffe, die erwiesenermaßen Falten reduzieren und die Sonnenschäden der Haut reparieren können, sind längst nicht so stark wie die vorbeugende Wirkung durch Sonnenschutz.

Sonnenschutz und Anti Aging: Auf den UVA-Schutz kommt es an

Der auf einer Tube angegebene LSF (Lichtschutzfaktor) bezieht sich dabei immer nur auf den Schutz vor UVB-Strahlung und sagt nichts über den Schutz vor UVA-Strahlung aus. Allerdings gibt es seit einigen Jahren in Europa das UVA-Siegel. Jeder in Europa hergestellte Sonnenschutz muss demnach mindestens ein Drittel des LSF auch als UVA-Schutz abdecken. Bei einem LSF 30 wäre der Faktor für den UVA-Schutz demnach mindestens 10. Nur wenige Firmen geben auf ihren Sonnencreme Tuben den PPD-Wert an, der den Schutz vor UVA-Strahlung bemisst.

Photostabilität – Muss ich nachcremen? – moderne Filter sind photostabil

Bis vor einiger Zeit musste man, um gleichbleibend hohen UV-Schutz zu gewährleisten, mehrmals täglich nachcremen. Also den Sonnenschutz neu auftragen. Dank neuer Filtertechnologien der letzten Jahre ist das nicht mehr unbedingt nötig. Die modernen UV-Filter sind weitestgehend photostabil und wirken sich zudem auch noch positiv auf die Photostabilität instabilerer Filter aus. Da meist mehrere verschiedene Filter in einem Sonnenschutz enthalten sind, stabilisieren sie sich daher gegenseitig. Nachgecremt werden muss natürlich trotzdem noch, etwa nach dem Sport oder ausgiebigem Baden.

Die richtige Dosierung treffen – nur so wird der LSF erreicht

Eines der wichtigsten Kriterien für zuverlässigen Sonnenschutz ist dabei auch die Auftragsmenge. Denn der auf der Tube angegebene LSF ist natürlich für eine ganz bestimmte Dosierung berechnet worden. Und die liegt bei 2 mg pro Quadratzentimeter. Um diese Menge zu erreichen, muss ziemlich viel Produkt aufgetragen werden, je nach Hautoberfläche 1,2 bis 1,6 ml Creme – ein Richtwert besagt, das entspricht etwa einem Drittel Teelöffel Sonnencreme nur fürs Gesicht bzw. eine Fingerlänge Produkt.

Wer den Sonnenschutz fürs Anti Aging zu sparsam aufträgt, erreicht dabei im schlimmsten Fall oft nicht mal die Hälfte des angegebenen LSF. Wer hingegen die richtige Auftragsmenge verwendet, kann bereits mit einem LSF 15 das gefürchtete Photoaging aufgehalten werden. Wer nach sich nach der Mindestauftragsmenge richtet, sollte mit einer 50 ml Tube Sonnenschutz ca. 4 bis 5 Wochen hinkommen, bevor sie leer ist. Sonst wurde die erforderliche Mindestauftragsmenge für den angegebenen LSF nicht erreicht.

Vorsicht bei Makeup mit LSF – nicht in falschem Schutz wähnen

Wegen der hohen Auftragsmenge von 2 Milligramm Produkt je Quadratzentimeter Haut, aus der der LSF errechnet wird, ist bei Makeup und Foundations mit Lichtschutzfaktor Vorsicht geboten. Denn Foundation wird in der Regel noch um einiges sparsamer aufgetragen als Creme und ist von daher zum alleinigen UV-Schutz nicht geeignet. Bei einer erforderlichen Auftragsmenge von den oben genannten 1,2 ml wäre eine 30 ml Foundation somit nach nicht einmal einem Monat leer. Und so „großzügig“ layert wahrscheinlich niemand seine Foundation.

Organischer und anorganischer Sonnenschutz: das können die Filter

In Sonnencremes werden zwei verschiedene Arten von UV-Filtern eingesetzt: chemische und physikalische Filter. Chemische Sonnenschutzfilter absorbieren die eintreffende UV-Strahlung und leiten sie als Wärmeenergie wieder von der Haut ab. Physikalische bzw. mineralische Filter reflektieren die UV-Strahlung und schützen die Haut so vor ihr. In den meisten Formulierungen ist eine Mischung aus beiden vorhanden, um die größtmögliche Bandbreite von UV-Strahlung zu filtern. Die mineralischen Filter Zinkoxid und Titaniumoxid hinterlassen in sehr hohen Konzentrationen schnell einen weißlichen Film auf der Haut. Dieses so genannte Weißeln wird reduziert, wenn die mineralischen Filter durch chemische ergänzt werden.

Sonnenschutz nach Gesichtsbehandlungen

Besonders wichtig ist ein hoher Sonnenschutz für alle, die chemische Peelings anwenden oder Retinol in der Hautpflege benutzen. Diese Anwendungen sowie alle weiteren Treatments, die eine schälende Wirkung haben, machen die Haut lichtempfindlicher. Um vor hautalternder UV-Strahlung zu schützen, ist es gerade in den Tagen nach solchen Behandlungen wichtig, die Haut mit Sonnenschutz vor Photoaging zu schützen.

Auch nach einem Hydrafacial ist die Lichtempfindlichkeit der Haut übrigens erhöht. Von unserer Kosmetikerin gibt es als Abschluss der Behandlung daher immer einen Sonnenschutz mit auf den Weg. Ein guter Sonnenschutz ist auch zuhause in den Tagen nach der Behandlung besonders wichtig, um die positive Wirkung des Hydrafacial auf den Teint zu erhalten!